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14.04.2011, 19:30 Uhr |
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Unkonventionelle Erdgasförderung
Unkonventionelle Erdgasförderung-Fluch oder Segen?
ExxonMobil plant auch im Kreis Borken Kernbohrungen bei der Suche nach Erdgas, das in Kohleflözen in 1200m Tiefe vermutet wird und durch sog. fracking gewonnen werden soll. Widersprüche in zahlreichen Medienberichten veranlasste die Kreis-FU zu einer versachlichenden Informationsveranstaltung, die zahlreiche interessierte und besorgte Frauen besuchten.
Zum Erdgasmarkt in Deutschland , der fracking-Technologie und den damit verbundenen erheblichen Risikopotentialen für Grundwasser, Boden und Landschaft und den Erfahrungen in den USA referierte Dr. A.-W. Preuss als Experte aus der Energiebranche.
Die rechtliche Situation nach Bundesberggesetz beleuchtete RA R.Unkrüer
für die erforderlichen Genehmigungsschritte insbesondere unter den Aspekten Umweltschutz und Bürgerbeteiligung. Hier wird dringender Handlungsbedarf bei der Novellierung des Bergrechtes im Sinne einer weltweit anerkannten good oilfield practice angemahnt.
Als Vorsitzende des Umweltausschusses des Kreis Borken berichtete M. Garvert über aktuelle Entwicklungen und gegenläufige Interessen bei den Themen Erdgasspeicher, Brennelementezwischenlager, Erneuerbare Energien aus Biomasse ,Flächenausgleich beim Bau der 67n und Ansiedlung von Grossmastbetrieben.
Als Fazit des Abends nahmen die Teilnehmerinnen zustimmend mit, dass jenes unkonventionelle Erdgas das beste ist, das im Boden bleibt. |
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